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Die Dinge des HintenRum ...

Heute, am 16. Juni 2012, haben wir neben der Aufnahme einer neuen Folge des INCERIO Podcasts auch den Maibaum im Stadtzentrum abgebaut (um nicht das Verb “killen” zu verwenden ;-) ). Wir hätten uns eigentlich kein besseres Wetter wünschen können. Um diese derbe Hitze etwas festzuhalten, ein kleines Beweisfoto von unserer Wetterstation aus der EZ im Feuerwehrhaus. Bei 45°C in der Sonne ließ es sich gut arbeiten …
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Heute, am 16. Juni 2012, haben wir neben der Aufnahme einer neuen Folge des INCERIO Podcasts auch den Maibaum im Stadtzentrum abgebaut (um nicht das Verb “killen” zu verwenden ;-) ). Wir hätten uns eigentlich kein besseres Wetter wünschen können. Um diese derbe Hitze etwas festzuhalten, ein kleines Beweisfoto von unserer Wetterstation aus der EZ im Feuerwehrhaus. Bei 45°C in der Sonne ließ es sich gut arbeiten …

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Kaum ist es warm, schon gibt es (Server-)Probleme …

Gestern (22. Mai 2012) hatte ich beinahe wieder einen Anfall - nicht aus gesundheitlichen Gruenden, sondern vielmehr aus Wut und Verstaendnislosigkeit. Leser meines Blogs werden sich sicherlich noch an meinen Beitrag erinnern, in dem ich ueber die DSL-Probleme der Telekom mit ihren Verbindungsserver berichtet habe, welche sich zwangsmaeßig auch auf mich auswirkten. Nun, gestern habe ich gedacht, dass es die Telekom wieder geschafft hat, die Serververbindung zu schrotten.

Der Anfang …

Ich komme erledigt an diesem recht heißen Tag nach Hause und wollte eigentlich nur noch “nichts tun”. Dieses “nichts tun” besteht meistens aus entspannen, im Internet umhergeistern und schlafen. Viel mehr ist das eigentlich nicht. Nun, ich setzte mich mit einer Tasse Kaffee vor den PC und startete das mitunter wichtigste Programm: meinen E-Mail Client (Thunderbird). Als der Client die Mails von den verschiedenen Server abgerufen hat, ist mir gleich aufgefallen, dass das Ganze dieses Mal sehr schleppend passierte. Die Anfragen zur GoogleMail-Adresse wurde nach einer Zeit prompt mit einem Timeout quittiert. Normalerweise war dieses GoogleMail-Konto das Erste, welches mit dem Abrufen von Mails fertig war; wie gesagt, normalerweise …

Nachdem ich meine Mails gecheckt habe, wollte ich ein paar Eintragungen auf unserer Feuerwehrseite durchführen, doch jeder Browser, den ich auf dem Rechner installiert hatte, meinte, der entsprechende Server waere nicht verfuegbar. Auch das kam mir sehr merkwuerdig vor; das Ding (also der Server mit der Feuerwehr-Internetseite) war so gut wie noch nie ohne mein Wissen offline gewesen. Andere Internetseiten wie heise oder Twitter funktionierten wunderbar. Ich surfte die Seite DownForEveryone.com an, mit deren Hilfe man bestaetigt bekam, ob ein Server im Internet wirklich nicht verfuegbar war oder ob die Fehlerquelle einfach nur am eigenen System liegt. Das Ergebnis ueberraschte mich nicht wirklich: Laut DownForEveryone.com war der Server online und erreichbar.

Wieder mal die Telekom?

Google.com war mein naechstes Ziel; allerdings wurde ich nicht weitergeleitet. Jeder Browser lud und lud und lud, sendete Anfragen und wartete auf Rueckmeldung, aber keiner zeigte mir letztendlich die Suchmaske von Google an. Yahoo! ging, Bing ging, aber kein Google. Ich muss auch anmerken, dass die Seiten von den beiden anderen Suchmaschinen sehr langsam gearbeitet haben. Nach einer Zeit hatte ich eine Reihe von Internetseiten, bei denen mir, anstatt der Inhalt, eine Fehlermeldung angezeigt wurde: Netzwerk-Zeitueberschreitung.

Man kann sich denken, dass man bei dem, was ich mit der Telekom in der Vergangenheit erlebt habe, recht schnell den Verdacht bekommt, dass der Konzern mal wieder die Verbindung … “geschrottet” hat. Die typischen Hinweise darauf fehlten allerdings. Kein Eintrag im Router-Log, dass der Server z. B. Timeouts gehabt hatte. Im Gegenteil: Es waren lediglich Zwangstrennungen der letzten paar Wochen protokolliert. Folge dessen war die Verbindung zu Infineon immer vorhanden. Von da ab an habe ich daran gezweifelt, ob die Telekom wirklich dafuer verantwortlich war,  dass ich auf einmal nur noch begrenzten Internetzugang hatte.

Da ich in den vergangenen Tagen nichts großes aus dem Internet heruntergeladen oder dubiose Seiten besucht habe, konnte ich mir nicht vorstellen, einen Virus  eingefangen zu haben. Ich versuchte also auch auf anderen PC’s, diese angeblich nicht funktionierenden Adressen anzusurfen. Gleiches Ergebnis: Ueberall wurde mir ein Timeout angezeigt. Twitter und Wikipedia funktionierten allerdings auf jedem Rechner wunderbar. Der Fehler kann also nicht am PC an sich liegen.

Die lustigen Fehlersuche!

Wo also koennte sich die Ursache dieser Fehlermeldungen verstecken. Ich habe die Firewall gecheckt, ich habe die hosts-Datei gecheckt, ich habe saemtliche Caches und Speicher geloescht, die irgendetwas mit der Thematik “Internet” zu tun hatten. Nichts half; immer wieder die gleiche Fehlermeldung. Als ich mit meinem Latein so gut wie am Ende war, klickte ich aus Jux einfach saemtliche Lesezeichen an, die im Browser Firefox abgelegt waren. Zu meiner großen Verwunderung lud eine Seite von Google - allerdings nicht die Suchmaske, sondern ein separater Beitrag einer Person auf Google+. Es wurden zwar keine Grafiken geladen, aber Text und “Rohdesign” der Seite konnte man lesen.

Ich machte mir so meine Gedanken, wo das Problem sein könnte. Mir kam der DNSChanger in den Sinn, als ich in der Comand-Box mit ipconfig rumspielte. Mit “letzten Kraeften” konnte ich ein PDF des FBI bezueglich dieser Maleware abrufen, in dem Erkennungsmerkmale inklusive der DNS-IP-Adressen des DNSChangers aufgelistet waren. Klar, ich haette den Test auch mit Hilfe von dns-ok.de durchfuehren lassen koennen, doch die Seite war … richtig, sie war nicht verfuegbar (auch ein Timeout). Diese Tatsache hat meinen Verdacht leicht verstaerkt; es haette allerdings auch ein bloeder Zufall sein koennen, ich wusste das zu dem Zeitpunkt ja nicht. Nachdem ich also auch den DNSChanger als moeglichen Fehlergrund ausgeschlossen hatte (DNS-IP’s trafen nicht zu) -es war inzwischen kurz vor 21:00 Uhr- machte ich einfach die Kiste aus und hoffte, dass das Problem morgen von selbst geloest waere.

Vermutungen …

Nun, jetzt sitze ich hier und schreibe diesen Beitrag. Google.com funktioniert auch wieder und die anderen Seiten, die gestern noch angeblich einen Timeout hatten, funktionieren auch wieder ohne jede Beanstandung. Ich kann lediglich Vermutungen anstellen, woran es gelegen hat, dass ich gestern nur begrenzt im Internet Zugang hatte. War es vielleicht die Hitze? Wohl kaum, aber wissen kann man es nie. Hatte jemand von Euch vielleicht aehnliche Erlebnisse? Vielleicht sogar einen Hinweis oder die Erklaerung fuer dieses … “Phaenomen”? Die Kommentarfunktion steht Euch jederzeit zur Verfuegung.


Nachtrag: 24. Mai 2012, 13:30 Uhr:

Ich habe jetzt herausgefunden, was genau die Ursache fuer diese Einschraenkungen war. Es war tatsaechlich die Telekom, die an besagtem Tag und dem davor in unserer Region Probleme bestaetigt hatten. Was sie allerdings genau verzapft haben, weiß ich nicht. Ich bin nur beruhigt, dass es nicht an mir lag.


Bild: cip_sb, Flickr.com

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